Freistadt ist bekannt für seine vielseitige Geschichte. So gab es von Oktober 1914 bis Oktober 1918 das "Ukrainerlager", in dem es lt. aktuellen Zeitungsbericht den Gefangenen während des 1. Weltkrieges praktisch an nichts mangelte.

"Die Monarchie hatte die Hoffnung, dass die gesamte Ukraine nach Kriegsende zu Österreich-Ungarn gehören würde. Deswegen hat man die Gefangenen gut behandelt. Zum Teil haben sie sogar Ausbildungen – etwa in Rechtskunde – genossen. Die Gefangenen sollten in der Ukraine später Beamtenjobs in der Verwaltung und Justiz ausüben."

Fritz Fellner, Heimatforscher

Das Lager erstreckte sich von der Waldeckstraße bis zur Jaunitz und hier gab es nicht nur täglichen Lohn und eine Gesundheits-Versorgung, sondern auch regen Handel mit der Freistädter Bevölkerung.

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