Thurytal: Hammer & Teufel

Die Hammerwerke und der Teufelsfelsen vereinen Geschichte mit Legende und sorgen für ein spannendes Abenteuer-Erlebnis in einer wunderschönen landschaftlichen Idylle!

Einst hallten durch das Tal die Hämmer der Hammerschmieden der Familie Thury, angetrieben von rauschenden Wasserrädern. Bäuerliches und handwerkliches Gerät, vor allem aber Sicheln und Sensen, verpackt in schweren Transportfässern, waren begehrte Produkte bis weit über die Grenzen hinaus. Bedingt durch die industrielle Massenfertigung verfielen leider die Hammerwerke im Thurytal zu Ruinen. Der Verein “Revitalisierung Thurytal” stellte aber den sogenannten “2. Hammer” wieder soweit her, dass das Hammerschmieden – so wie es früher war – wieder gezeigt werden kann!

Zur Zeit der Errichtung der Stadt, soll der Sage nach der Teufel hier versucht haben, mit riesigen Felsblöcken den Fluss abzusperren, um so die Errichtung der Stadt zu verhindern. Die Felsen stürzten jedoch bei den Klängen des Vesperläutens ein und verteilten sich im Fluss, wo sie heute noch liegen – der teuflische Plan war gescheitert! Aus Wut darüber fuhr der Teufel durch den größten Felsen, den er bereits am Ufer befestigt hatte, in seine Hölle zurück. Seither rumort es von Zeit zu Zeit nicht nur nachts, auch bei Tage schauerlich, dann riecht es sogar nach Schwefel!

  • Ausgangs- & Zielpunkt (Rundgang): “Grabenwirt” beim Thurytal (Böck-Brücke) – einfach dem Oberlauf der Feldaist entlang

Dauer: 2,5 h

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